Position des BMR gegen "Kultur als Staatsziel" schlägt Wellen
08.05.2009In einem offenen Brief an Martin Maria Krüger, den Präsidenten des Deutschen Musikrats, stellt der Präsident des Bayerischen Musikrats, Thomas Goppel, noch einmal klar, warum sich Bayern gegen Kultur als Staatsziel ausspricht.
„Jeder Obolus, der mit Auflagen verbunden ist, verändert die politische Gemengelage in Deutschland zwischen Bund und Ländern“, so der BMR-Präsident. Vor diesem Hintergrund sei eine Notwendigkeit zu einer solchen Korrektur im Kulturgeschehen nicht erkennbar. Dass Bayern mit dieser Auffassung nicht alleine steht zeigen die Rückmeldungen aus weiteren Landesmusikräten. Goppel: „Der Sprecher der Landesmusikräte hat ausdrücklich und schriftlich signalisiert, dass er unsere Intervention nachvollzieht und stützt.“
Offener Brief an DMR-Präsident Martin Maria Krüger siehe Download oben.
Weitere Pressemitteilungen des BMR zur Diskussion "Kultur als Staatsziel"
vom 20. April und vom 30. April:
Angriff auf Kulturhoheit der Länder
http://www.musikinbayern.de/Pressemitteilungen-c827/Angriff-auf-Kulturhoheit-der-Laender-e247620.php
Kultur als zentral in Berlin angesiedeltes Staatsziel gescheitert
http://www.musikinbayern.de/Pressemitteilungen-c827/Kultur-als-zentral-in-Berlin-angesiedeltes-Staatsziel-gescheitert-e318991.php