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BMR setzt auf VBSM-FACHTAG klares Signal: Gemeinsam zum Ziel

16.03.2009

Innere Geschlossenheit der Musikverbände, einen genauen Überblick über die Musiklandschaft in Bayern mit der Konzentration auf qualifizierte Musikvermittler in der jeweiligen Region und daraus resultierend eine enge Vernetzung aller Aktivitäten in Bayern zur Musikalisierung der Kinder bezeichnete der Präsident des Bayerischen Musikrats, Dr. Thomas Goppel, auf der Podiumsdiskussion des Verbands Bayerischer Sing- und Musikschulen (VBSM) am zweiten Märzwochenende in Grünwald als wichtige Schritte auf dem Weg zu einer flächendeckenden Umsetzung eines Musikbildungsangebots für jedes Kind in Bayern.



Geladen hatte der Bayerische Musikschulverband zu einem „FACHTAG der Bildungspartner Musikschulen – allgemein bildende Schulen: „MUSIKALISCHE BILDUNG FÜR JEDES KIND“, um modellhaft gelungene Beispielen der Vernetzung von Musikschule und allgemein bildender Schule aufzuzeigen und auf dem Podium mit Vertretern aus den Ministerien, dem Bayerischen Musikrat und den Bayerischen Musikschulen (VBSM) zu erörtern, welche Weichen nun gestellt werden müssen.

VBSM-Präsident Hanns Dorfner unterstrich die Notwendigkeit der Entwicklung der Musikschulen hin zu öffentlich rechtlichen Einrichtungen in Bayern. „Wenn sie so geführt werden, wie wir uns das vorstellen, ist die Musikschule eine kompetente Einrichtung, die für jeden gilt, zu der jeder kommen kann, die in eine Vernetzung eingebunden ist, die alle anderen musikalischen Organisationen erreicht und in der Regel auch nicht Konkurrenzängste braucht“, so Dorfner. Der flächendeckende Ausbau der Musikschulen würde allerdings derzeit alleine den Freistaat 7 Millionen Euro mehr kosten, hinzu käme eine entsprechende Beteiligung der jeweiligen Kommune, was jedoch nur vor Ort zu verhandeln sei, so Dr. Dirk Wintzer vom Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.  Um so wichtiger sei es, so Thomas Goppel, Blasmusikkapellen und Chöre, die selber qualifizierte Ausbildung leisten, in das Konzept der Flächendeckung mit einzubeziehen und in der aktuellen Diskussion um die Ganztagsschulen zu zeigen, dass hier Kräfte vorhanden sind, die sofort und an sehr vielen Orten verfügbar sind. Goppel: „Dass für die verbleibenden Lücken investiert werden muss, ist dann für jeden klar.“
Ringen um den bayerischen Weg: (v.li) VBSM-Präsident Hanns Dorfner, BMR-Präsident Dr. Thomas Goppel, BMR-Vizepräsident Wilhelm Lehr und Moderator Klaus Hatting (VBSM) auf dem Podium in Gründwald. Foto: VBSM
 
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