Chorklassentreffen 2011
31.05.2011Erst eine fundierte Fortbildung für die Lehrer, dann die Chorklasse. Auf diesem Prinzip gründet das Pilotprojekt „Chorklassen an Grundschulen in Schwaben“. Seit 2008 erprobt das Netzwerk Musik in Bayern unter dem Dach des Bayerischen Musikrats in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kultusministerium im Regierungsbezirk Schwaben, wie sich vertieftes Singen im Musikunterricht dieser Chorklassen auf die ganzheitliche Entwicklung der Kinder auswirkt. Das Ergebnis lässt sich hören: am 30. Juni und 1. Juli 2011 in der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf.
Fortbildung, Austausch und Gesprächsforen zum Thema Musik an Grundschulen am Beispiel der Chorklassen bestimmen die Themen am 30. Juni. Zur Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung bieten die Chorklassen der Grundschule St. Martin aus Marktoberdorf einen Einblick in ihre musikalische Arbeit. Anschließend referiert Michael Stecher über Mythen der Hirnforschung und den Frühförderwahn. Prof. Robert Göstl erläutert die Unterschiede zwischen der Leitung einer Chorklasse und eines Chores in der Schule, bevor Gäste aus den Kultusministerien verschiedener Bundesländer über die Notwendigkeit des Singens in der Schule debattieren. Um 17.30 Uhr erhalten die Absolventen des aktuellen Lehrgangs in einer kleinen Feierstunde ihre Zertifikate aus den Händen von Ministerialrat Michael Weidenhiller. Zu welchem Hörgenuss eine von klein auf gepflegte Stimme fähig ist, demonstriert das Mendelssohn-Vocalensemble unter der Leitung von Karl Zepnik im Konzert am Abend.
Am 1. Juli nutzen Chorklassen aus dem Regierungsbezirk Schwaben von 10 – 12 Uhr die Bühne im Richard-Wengenmeier-Saal, um ihr Lieblingslied vorzutragen. Zudem stellen alle Chorklassen gemeinsam und mit Begleitung Lieder aus der Singlok vor.
Zu beiden Veranstaltungstagen sind Interessenten herzlich willkommen.
Das ausführliche Programm (siehe Download oben).